BRASÍLIA: GEMEINSAM BESSER LEBEN!

Menschen mit Behinderung werden in weiten Teilen Lateinamerikas – so auch in Brasilien – noch immer häufig von der Gesellschaft ausgeschlossen. Durch ihre Einschränkungen haben sie oft keine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Die meisten von ihnen sind auf Almosen angewiesen. Die Christliche Bruderschaft der Menschen mit Behinderungen „FCD“ (Fraternidade Crista de Pessoas com Deficiencia) kämpft für ihre Rechte.

Mit mehr als 120 Basisgruppen ist die Bruderschaft in 14 der 27 brasilianischen Bundesstaaten bereits aktiv. Weitere Gruppen befinden sich im Aufbau. Ziel ist es, landesweit eine Kampagne zum Thema Inklusion und Menschenrechte von Behinderten voran zu treiben.


Behinderungen schaffen weitere Handicaps
Eine besondere Herausforderung für die Ehrenamtlichen sind die großen Entfernungen im Land. Da die meisten selbst durch Behinderungen eingeschränkt werden, sind sie auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder angemieteten Bussen angewiesen. Ein großes Handicap, wenn es um die Organisation für die notwendige Aus- und Weiterbildung der Akteure geht.

Sensibilisieren und solidarisieren
Die FCD gewinnt eine zunehmend breitere Öffentlichkeit für ihre Anliegen und immer mehr Menschen schließen sich der Bewegung an, um aktiv für mehr Rechte, Förderung und individuelle Lebenschancen von Menschen mit Behinderungen einzutreten. Wir bitten Sie deshalb um Ihre Unterstützung – nicht nur für dieses Projekt, sondern für zahlreiche Projekte der Aktionspartner zugunsten von Menschen mit Behinderungen in ganz Lateinamerika.

Bitte helfen Sie!

Online-Spenden: STEILPASS BEHINDERTENARBEIT

 

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SÃO PAULO: SEELSORGE UND HILFE FÜR DIE GESTRANDETEN!

Die Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben zieht Hunderttausende in die brasilianischen Großstädte. Darunter Einwanderer aus den Nachbarländern Bolivien, Peru, Paraguay und Chile ebenso wie Binnenmigranten aus den ärmsten Regionen des Landes, in denen nur kümmerliche Selbstversorger-Landwirtschaft die Menschen am Leben erhält.

Viele haben auf den Baustellen der WM-Stadien und unzähliger Projekte im Umfeld des Großereignisses für eine kurze Zeit ihr Auskommen gefunden. Doch nun sind sie für Städte und Wirtschaft nutzlos. Die meisten stranden in den Armenvierteln – ohne Hoffnung auf eine menschenwürdige Zukunft.

Migranten, die nicht mehr gebraucht werden

Um diesen Menschen in ihrer schwierigen Situation Nothilfe, Seelsorge und Perspektiven zu bieten, ist der „SPM“ (Servico Pastoral dos Migrantes) auf ehrenamtlicher Basis in den Brennpunkten aktiv. Die Betreuung umfasst z. B. juristische Beratung zur Erlangung legaler Dokumente, arbeitsrechtliche Beratung, einkommenschaffende Maßnahmen – insbesondere für Frauen – sowie kulturelle Aktivitäten und religiöse Feiern.

Kleiner Orden mit großen Aufgaben
Die gesamte Arbeit des SPM, die von der Kongregation der Scalabrianer bereits vor 20 Jahren gegründet wurde, um Tagelöhnern in der Landwirtschaft beizustehen, wird von Ehrenamtlichen getragen. Für deren Aus- und Weiterbildung kann der kleine Orden allein nicht aufkommen. Wir bitten Sie deshalb um tatkräftige Unterstützung – für dieses und weitere Projekte der Aktionspartner, die Migranten Würde, Glauben und bessere Lebenschancen schenken.

Bitte helfen Sie!

Online-Spenden: STEILPASS MIGRATION

 

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SALVADOR/BAHIA: PERSPEKTIVEN STATT DROGEN!

Zu den Herausforderungen Brasiliens gehört die Perspektivlosigkeit junger Menschen aus den Armenvierteln. Weil es an Zukunftschancen mangelt, betäuben sich die Jugendlichen mit Gewalt und Drogenkonsum. Schätzungen gehen davon aus, dass 20 % der Brasilianer regelmäßig illegale Suchtmittel konsumieren. Eine Katastrophe für die Entwicklung des Landes.

Die Diözese Vitória da Conquista im Südwesten des Bundesstaates Bahia – einer von Landwirtschaft und Armut geprägten Region – nimmt sich der Herausforderung an: 2002 hat sie ein Zentrum gegründet, das 48 Rehabilitationsplätze bietet. Parallel zur Betreuung der Suchtkranken begleiten Sozialarbeiter deren Familien, um Perspektiven für den Neuanfang zu eröffnen. Mehr als 200 Jugendliche meisterten so inzwischen den Weg in ein drogenfreies Leben. Bitte helfen SIe mit Ihrer Spende!

Rehabilitation und Prävention

Zweites Standbein des Projektes, in dem Spiritualität und Glauben eine zentrale Rolle spielen, ist die Prävention. Rund 1.500 Kinder und Jugendliche werden durch das Zentrum erreicht. Zu den Angeboten gehören Beratung, Information und Ausbildung in eigenen Werkstätten.

Beratung, Information, Ausbildung

Durch den Verkauf eigener Erzeugnisse sowie bescheidene Beiträge von einheimischen Unterstützern gelingt es dem Zentrum, die Hälfte der laufenden Kosten aufzubringen. Damit die Einrichtung ihre Arbeit erfolgreich weiterführen kann, ist sie – wie auch viele vergleichbare Projekte der Aktionspartner – dringend auf großzügige Unterstützung angewiesen.

Bitte helfen Sie!

Online-Spenden: STEILPASS DROGEN

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RIO DE JANEIRO: CHANCEN FÜR STRASSENKINDER!

Die Zahl der Straßenkinder in Rio de Janeiro ist schwer zu schätzen. Denn die Übergänge zwischen echter Obdachlosigkeit und prekären Verhältnissen in den Armenvierteln, in denen Tausende in Hütten aus Kartons, Holzresten und Wellblech hausen, sind fließend. Viele der Kinder und Jugendlichen verdienen sich ihr Überleben als Tagelöhner und fliegende Händler – immer auf der Flucht vor den Ordnungsbehörden, die gerade im Umfeld der WM die Armut aus dem Blickfeld der internationalen Gäste vertreiben wollen – im Zweifelsfall mit Gewalt.

Gemeinsam mit der Diözese von Rio de Janeiro setzt sich die lokale Hilfsorganisation AMAR für die Straßenkinder ein. Leitgedanke der Initiative ist die pädagogische und seelsorgerische Betreuung der Kinder und Jugendlichen, um ihnen – mit Zuwendung und tatkräftiger Nächstenliebe – Wege aus der Not zu bahnen. Sozialarbeit und schulische Förderung werden dabei ergänzt durch Freizeit- und Sportgruppen sowie kulturelle und religiöse Angebote. Ziel ist es, aus Straßenkindern verantwortungs- und selbstbewusste Bürger zu machen.

Bewusst vom Staat übersehen

Die 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von AMAR werden von zahlreichen Freiwilligen unterstützt. Da die Organisation mit den ärmsten Gruppen der brasilianischen Bevölkerung zusammenarbeitet, ist sie dringend auf finanzielle Hilfe von außen angewiesen. Jede Spende ist dabei ein Baustein für die Zukunft benachteiligter und vom Staat ganz bewusst „übersehener“ Kinder und Jugendlicher – für dieses Projekt ebenso, wie für eine Vielzahl weiterer Projekte der Aktionspartner in ganz Lateinamerika.

Bitte helfen Sie!

Online-Spenden: STEILPASS STRASSENKINDER

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SAO PAULO: NEUSTART FÜR ALLEINERZIEHENDE MÜTTER!

Wo Menschen um ihre Existenz kämpfen und Hunger nach Brot und Bildung den Alltag bestimmt, bleiben Liebe und Zusammenhalt in den Familien oft auf der Strecke. Viele der jungen Mütter aus einfachsten Verhältnissen erleben Gewalt und Entrechtung in ihrer Ehe, werden von den Vätern ihrer Kinder im Elend allein gelassen. Ein tragfähiges Sozialsystem, das diese Frauen auffängt, gibt es nicht.

Das Frauenprojekt von Kolping Brasilien bietet jungen Müttern in Krisensituationen Beratung und tatkräftige Unterstützung für einen selbstbestimmten Neustart. In Gruppen geben sich die Frauen gegenseitig Kraft, tauschen Erfahrungen aus und sprechen über ihre Nöte und Probleme. Hier finden sie Verständnis, Anerkennung und Solidarität.

Frauen und Kinder zuerst!

In elf Bundesstaaten, wie Sao Paulo, Rio de Janeiro oder Mato Grosso, führt Kolping in seinen Zentren ein Programm zur Frauenförderung durch. Gemeinsam nehmen die Frauen an Seminaren teil und lernen Wissenswertes über Gesundheit und Hygiene, was insbesondere den Kindern zugute kommt.

Parallel dazu erhalten die Frauen, die oft schon sehr jung Mutter geworden sind, eine Ausbildung, um künftig selbst für ihre Familien sorgen zu können. Auch in juristischen Fragen hilft Kolping Brasilien den Frauen und leistet psychologische Betreuung für die Opfer von häuslicher Gewalt.

Dieses Hilfsangebot für junge Mütter wie auch viele ähnliche Projekte der Aktionspartner brauchen Ihre Unterstützung.

Bitte helfen Sie!

Online-Spenden: STEILPASS JUNGE MÜTTER

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CEARÁ/RECIFE: ZISTERNEN GEGEN DIE TÖDLICHE DÜRRE!

Der Nordosten Brasiliens ist eines der größten Trockengebiete der Welt. Nur zweimal im Jahr regnet es wenige Wochen lang. Dann allerdings versickern die Platzregen blitzschnell im ausgedörrten Boden, bevor es den Menschen gelingt, das kostbare Nass aufzufangen und zu speichern.

Zum Alltag der meist armen Landbevölkerung zählen deshalb kilometerweite Fußmärsche zu offenen Wasserstellen, aus denen das Trinkwasser herangeschleppt werden muss. Eine tägliche Mühsal für wenige Liter schmutziger, von Keimen verseuchter Brühe.

Viele Kilometer für einen Eimer schmutziges Wasser

Eine Alternative, die mit einfachen Mitteln den Familien Zugang zu sauberem Wasser verschafft, ist der Bau von Regenwasser-Zisternen. Das Kolpingwerk unterstützt die armen Familien dabei. Mit Hilfe dieser einfachen Technik können zahlreiche Familien ihren Frischwasserbedarf über Monate decken. Auch für die Bewässerung von Gemüsegärten wäre genug vorhanden, so dass die Existenzgrundlage der Kleinbauern erheblich verbessert würde.

Wasser ist Leben

Der Bau einer Zisterne kostet ca. 3.200 Euro. Damit erhalten Kleinbauern-Familien Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und die Menschen in den kleinen Dörfern im Binnenland hinter Recife gewinnen eine sichere Existenz. Um auch in anderen Landesteilen die Lebensgrundlagen armer und benachteiligter Menschen mit Projekten der Aktionspartner verbessern zu können, bitten wir um Ihre großzügige Spende!

Bitte helfen Sie!

Online-Spenden: STEILPASS EXISTENZSICHERUNG

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Das AktionsbündisAdveniatDJKKABKLJBKolping